
das aber nur am rande…

das aber nur am rande…
Am Wochenende waren der Herr U., die Frau F. und der Herr K. in der sächsischen Schweiz. Man wollte klettern. Schon Samstag morgen fuhren wir in Richtung Bielatal um unserer Bestimmung zu begegnen. Nur ein paar flüchtige Blicke, ein kalter Schauer und wir fuhren weiter. Vorerst dachten wir natürlich nicht daran, dass dies überhaupt möglich sei. Man kennt schließlich seine Grenzen, möchte nicht zuviel riskieren… Nach einem erfolgreichen Klettertag begaben wir uns dann auf den Weg zurück, das viele klettern und sonnen forderten ihren Tribut. Wieder an besagter Stelle angekommen überkam es Herrn U. “LOOOS. Wir müssen das klettern! Unbedingt.” Wir fahren rechts ran, halten. Da diese Gipfelkette auf Privatgrund steht, wird vorsichtig nachgefragt. “Dürfen wir?” “Klar.” Herr U. inzwischen sichtlich nervös, bereitet sich auf den Einstieg vor. Ein kurzes zögern und er steht am Wandfuß. Schier unendlich geht es nach oben, eine klare Linie durchzieht die Wand. “Das ist er. Da muss ich hoch!” Eine letzte Umarmung. “Bis später.”

Die kletterei erscheint einem hinterher nur noch wie im Traum. Links die Hand, rechts ein Tritt, Nebel umschließt die Gedanken. Es gibt nichts anderes mehr. Sie sind eins. Kein schnaufen, kein zittern. Meter für Meter schraubt sich Herr U. diese kollosale Wand empor. In einem tranceähnlichen Zustand wird der Gipfel erreicht. Es ist getan, keine Ziele mehr. Von hier aus geht es nur noch bergab. In vielen Jahren werden wir zurückblicken, und auch Generationen nach uns werden sich erinnern, wie diese Wand bezwungen wurde…


Es ist soweit! Die Dekadenz kennt keine Grenzen, der totale Verfall der Küchenkultur hat begonnen. Fertig geschälte Kartoffeln… BAH! Ich bin ja auch bequem. Aber das ist zuviel. Da bleib ich lieber bei Tiefkühlpizza.
Glücklicherweise ist heute mein neues Kochbuch angekommen. Demnächst also bei Kiesel&Peters (alphabetisch geordnet
) “vegan cooking!”. Experimentierfreudige sind gerne eingeladen. Wer vegan nicht mag kann ja zuhause bleiben, oder das ganze mit Getränken ausgleichen. Da kann ich mit ausreichend vielen Möglichkeiten aufwarten…
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